Führungsgruppe Düren im Karnevalseinsatz

Düren liegt im Westen der Bundesrepublik, etwa in der Mitte zwischen Köln und Aachen. Rund 100.000 Menschen leben in der Stadt und den dazugehörenden Stadtteilen. Die Stadt Düren unterhält eine Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften. Neben den rund 100 hauptamtlichen Kräften, die auf einer Feuerwache und zwei Rettungswachen stationiert sind, gibt es insgesamt 13 ehrenamtliche Einheiten. Die Führungsunterstützungsgruppe - FÜG Stadt Düren - rekrutiert ihre Mitglieder aus beiden Wehrteilen. Zusätzlich ist die Feuerwehr Düren in den Rettungsdienst des Kreises Düren integriert.

EDP 4 findet bei der Feuerwehr Düren durchgehend Verwendung. Im ELW 1 wird ein Arbeitsplatz betrieben. Im ELW 2 befinden sich zwei festeingebaute Arbeitsplätze im Fernmelderaum und ein mobiler Arbeitsplatz für den Führungsassistenten. Auf der Wache sind die Fernmeldebetriebsstelle und der Stabsraum für alle S –Funktionen mit EDP Arbeitsplätzen ausgestattet. Für alle Verwendungszwecke wurden für die entsprechenden Funktionen optimierte Bildschirmansichten erstellt, so dass jeder in seiner Funktion sein Hauptaufgabe im Fokus hat, gleichzeitig aber auch auf alle anderen Informationen zurückgreifen kann. Bei einem Funktionswechsel kann auch die Bildschirmansicht per Mausklick geändert werden.

Wie im Rheinland üblich, wird auch in Düren Karneval gefeiert. An „Weiberfastnacht“ gibt es neben den kleineren Feiern in den Stadtteilen und in den Kneipen zwei zentrale Großveranstaltungen in der Innenstadt.

Zum einen der „Behördenball“ in der „Arena Kreis Düren“ mit ca. 3.000 Besuchern. Hier ist während der Veranstaltung eine Gruppe der Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug als Brandsicherheitswache anwesend. Ein Sanitätsdienst wird durch den Malteser Hilfsdienst gestellt.

Auf dem Kaiserplatz, dem zentralen Platz vor dem Rathaus in der Dürener Innenstadt, findet eine Open Air Karnevalsparty für Jugendliche statt. Hier feiern jedes Jahr mehrere Tausens Karnevalsjecken.
Hier wird durch das Deutsche Rote Kreuz eine Unfallhilfsstelle betrieben. Diese setzt sich aus einem Zelt zur Patientensichtung /-registrierung, einem Behandlungszelt für „rote“ und „gelbe“ Patienten und einem Betreuungszelt für Patienten der Kategorie „grün“ zusammen. Des Weiteren wird eine Ausgangsregistrierung vorgehalten.
Angeschlossen ist ein Bereitstellungsraum mit mehreren Rettungsmittel.

Geführt werden beide Veranstaltungen durch eine gemeinsame Führungsstelle (FüSt). Hier stehen als zentrales Führungsmittel der ELW 2 der Feuerwehr Düren und zwei ELW 1 des DRK zur Verfügung. Während der erste ELW 1 die eingesetzten „ErstVersorgungsTrupps“ koordiniert, steht der zweite ELW 1 dem Einsatzabschnittsleiter Sanitätsdienst als Führungsmittel zur Verfügung.
Zusätzlich wird in einem Abrollbehälter „Besprechung“ die Lagekarte geführt. Neben den üblichen Funkverbindungen, wird über einen Arbeitsplatz mit EDP 4 kommuniziert und dokumentiert. Weiterhin standen im Abrollbehälter noch 2 Notebookarbeitsplätze vorbereitet in Reserve, falls es zu einer „Nichtregelbetrieb-Lage“ gekommen wäre.

Im ELW 2 stehen 3 Arbeitsplätze zur Verfügung. Die beiden ELW 1 verfügen jeweils über einen Arbeitsplatz. Weitere EDP Arbeitsplätze stehen in der Patientenerfassung, im Patientenausgang und im AB-Besprechung zur Verfügung.

So ist gewährleistet, dass an allen Stellen die gleichen Informationen zur Verfügung stehen. Genutzt werden an diesem Tag EDP4 inkl. EDPcommand als auch EDP-Web und die UHS.

Text: BOI Frank Reinartz, BI Marko Schmitz / FÜG Stadt Düren